Presseinformation 29.10.2020

„Keiner darf verloren gehen“: Ministerin Anne Spiegel übergibt Bewilligungsbescheide für Lernpatenprojekte

In Koblenz werden 110 Kinder begleitet und gefördert

 

keiner darf verloren gehen“: Der Name des Lernpatenprojektes ist Programm. Kinder in schwierigen Lebenssituationen brauchen neben der allgemeinen Förderung in Kitas und Schulen oft auch eine individuelle, persönliche Zuwendung und praktische Unterstützung, um gut lernen zu können und zur Unterstützung im Alltag. „Die konkrete Unterstützung von Mensch zu Mensch begeistert mich“, sagte Familienministerin Anne Spiegel anlässlich der Übergabe der Förderbescheide an den Trägerverein „keiner darf verloren gehen e. V.“ und mehrere Akteure aus ganz Rheinland-Pfalz, darunter auch die Koblenzer Bürgerstiftung.

 

Die Ministerin dankte allen landesweit aktiven Trägern, Kommunen und Institutionen für 14 Jahre engagierte Arbeit für und mit ehrenamtlichen Lernpaten, die Grundschulkinder mit besonderem Betreuungsbedarf in Grundschulen stärken und begleiten. Das Land fördert die Lernpatenprojekte mit insgesamt rund 40.000 Euro. Die bewilligten Mittel fließen sowohl in die einzelnen Projekte als auch in Fachberatung und Schulung der Lernpaten an folgende Projektträger: Bürgerstiftung Pfalz, Koblenzer Bürgerstiftung, Kinderschutzbund Kaiserslautern-Kusel, Landkreis Neuwied, Kinderschutzbund Neustadt-Bad Dürkheim.

 

Die Koblenzer Bürgerstiftung ist seit 2015 Teil dieser Erfolgsgeschichte. Im vergangen Jahr wurden in Koblenz und Umgebung 110 Kinder von 80 Lernpaten begleitet und gefördert. „Die ehrenamtlichen Lernpaten bringen den Kindern beim gemeinsamen Spielen, Lesen, Erzählen oder während der Hausaufgaben vor allem Zeit, Verständnis und Anerkennung entgegen“, berichtete Cathrin Berizzi vom Vorstand des Trägervereins „keiner darf verloren gehen“. Dafür treffen sie ihr Lernpatenkind einmal pro Woche für zwei Stunden. Durch die feste Bezugsperson werde die Kinder, die durch Risikofaktoren wie Armut, Flucht.- und Migrationshintergrund, Trennung- und Scheidung oder Krankheit betroffen sind, gestärkt und entfalten wertvolle soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen.

 

Um die Bindung auch während der Pandemie aufrechterhalten zu können, wurden spezielle Konzepte entwickelt, um die wichtigen regelmäßigen Kontakte durch Briefe, Telefonate oder Nutzung elektronischer Medien aufrecht zu erhalten.

 

„Die Lernpaten sind verlässliche Ansprechpartner für die Kinder, die ihnen Zeit, Geduld und Wertschätzung entgegenbringen. Dadurch verbessern sich nicht nur die schulischen Leistungen der Kinder, sondern auch ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt und ihr Sozialverhalten verbessert. Die Lernpatenpatenschaft kann so zu einem entscheidenden Baustein für eine gute schulische und persönliche Entwicklung werden“, so Ministerin Anne Spiegel.

Rheinpfalz vom 12.11.2020

Die Corona-Pandemie hält den Kinderschutzbund Kaiserslautern-Kusel im Griff.

„Die Folgen sind für uns eine große Herausforderung“, schildert Michael Krauß, Schatzmeister und stellvertretender Vorsitzender des Vereins.

 

Seit März schon sind nach Kraus’ Worten ausgerechnet jene Angebote ausgesetzt, die helfen können, Kindern und Eltern den bereits zu normalen Zeiten manchmal schwierigen Umgang untereinander zu erleichtern. Es handelt sich dabei um Projekte und Kurse, die anders als die Einzelberatungen über mehrere Wochen laufen und für die Nutzer nicht kostenlos sind. Krauß nennt als Beispiel „Starke Eltern, starke Kinder“ – einen Elternkurs über acht bis zwölf Abende, der, gefördert durch das Mainzer Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, zu mehr Freude und weniger Stress mit den Kindern beitragen soll.

„Kinder im Blick“, ein weiteres Kursangebot, richtet sich an Eltern, die sich getrennt haben. In getrennten Gruppen erfahren Väter und Mütter, wie sich die Trennung auf ihre Kinder auswirken kann. Themen sind unter anderem finanzielle Probleme und Konflikte mit dem Ex-Partner, die viel Zeit, Kraft und Nerven erfordern können und häufig auf Kosten der Kinder gehen.

Einzelberatungen bietet der Kinderschutzbund weiter kostenlos im persönlichen Gespräch oder telefonisch an. Auch die Hausaufgabenbetreuung von 20 Kindern in zwei Gruppen gibt es zu einem geringen Kostenbeitrag weiterhin. Krauß zufolge musste das Angebot allerdings von der Röhmschule, die derzeit saniert wird, in die Räume des Kinderschutzbunds in der Moltkestraße umziehen. Krauß hofft, dass für diese als vorläufig gedachte Lösung bald eine andere, möglichst kostengünstige Alternative gefunden werden kann.

Nicht nur, dass die geplante Feier zum 40-jährigen Bestehen des Kinderschutzbundes in diesem Jahr abgesagt werden musste. Auch Veranstaltungen, wie das Stadtteilfest, der „Fit in Lautern-Lauf“ sowie der Kultur- und Weihnachtsmarkt fallen aus. Dem Verein gehen damit wichtigen Säule in der Finanzierung verloren, verdeutlicht der Schatzmeister. Hinzu kämen geringere Einnahmen aus Spenden und vom Gericht verordneten Bußgeldern.

Als gemeinnützig anerkannter Verein verfüge der Kinderschutzbund nur über sehr eingeschränkte finanzielle Reserven, so Krauß. Bis zu Beginn der Pandemie habe der Verein seine Finanzen in Ordnung gebracht gehabt. Jetzt müsse er bei den Einnahmen von einem Wegfall zwischen 35.000 bis 40.000 Euro ausgehen: „Auf die Dauer geht das nicht. Wie sollen wir das wieder reinholen?“

Um die Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien weiter aufrecht zu erhalten, sei der Kinderschutzbund Kaiserslautern-Kusel auf Mithilfe angewiesen, unterstreicht Krauß. Konkret appelliert er, Mitglied zu werden und die Arbeit des Kinderschutzbunds durch eine Spende zu unterstützen. Jeder Beitrag helfe dem Verein, helfe Kindern, Jugendlichen und Familien in Stadt und Kreis Kaiserslautern und im Kreis Kusel.

 

Spendenkonten

Stadtsparkasse Kaiserslautern, IBAN DE45540501100000136432, BIC MALADE51KLS
Kreissparkasse Kaiserslautern, IBAN DE16540502200000999714, BIC MALADE51KLK
Kreissparkasse Kusel, IBAN DE69540515500000031005, BIC MALADE51KUS

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Rheinpfalz vom 28.09.2020

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Rheinpfalz vom 14.08.2020

SWR aktuell vom 16.04.2020

Lesen Sie hier das Interview.

Rheinpfalz vom 31.03.2020

Rheinpfalz vom 11.02.2020

Rheinpfalz vom 12.12.2019

Rheinpfalz vom 28.11.2019

Rheinpfalz vom 25.11.2019

Rheinpfalz vom 20.04.2019

Rheinpfalz vom 14.02.2019

Basteln für den Kinderschutzbund 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bärbel Michalik, die Leiterin der Beratungsstelle, hat zusammen mit elf anderen Frauen mit viel Spaß seit Oktober zwei Mal pro Woche gebastelt. Die Ergebnisse werden durch die zur Verfügung stehenden Materialien bestimmt, die von verschiedenen Unternehmen gespendet wurden.

 

Adventskränze, Weihnachtsdeko aus Holz und Glas, Kerzenständer, Weihachtsgläser und Fensterdekoration bot die Gruppe dieses Mal an. In den vergangenen Jahren hatte der Kinderschutzbund einen eigenen kleinen Basar veranstaltet. Doch durch den Umzug in neue Räume war in diesem Jahr kein Platz dafür. Die gebastelten Artikel wurden auch auf dem Kulturmarkt in der Fruchthalle zugunsten des Kinderschutzbundes angeboten. Die Frauen betreuten den Stand abwechselnd und haben dafür teilweise sogar Urlaub genommen.

Wochenblatt  vom 27.09.2018

Rheinpfalz vom 15.08.2018

Rheinpfalz vom 10.07.2018

Rheinpfalz vom 04.06.2018

Rheinpfalz vom 21.03.2018

Rheinpfalz vom 07.03.2018

Rheinpfalz vom 02.03.2018

Rheinpfalz vom 29.02.2018

Rheinpfalz vom 28.02.2018

Rheinpfalz vom 07.02.2018

Rheinpfalz Dezember 2017